Körpereigenes plättchenreiches Plasma (PRP)

PRP-Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch

PRP-Behandlung bei unerfülltem Kinderwunsch

Die PRP-Behandlung kann bei ausgewählten Patientinnen mit Kinderwunsch als ergänzender Ansatz in Betracht gezogen werden. Ziel ist es, die Regeneration der Gebärmutterschleimhaut oder die ovariellen Rahmenbedingungen zu unterstützen. Die Anwendung erfolgt ausschließlich nach individueller medizinischer Indikationsstellung und ärztlicher Beratung durch Asst. Prof. Dr. Resmiye Ermis.

Kurzer Überblick: Wann kann PRP bei Kinderwunsch sinnvoll sein?

PRP kann bei Patientinnen mit dünnem Endometrium oder wiederholten Embryotransfers mit eingeschränkter Schleimhautqualität erwogen werden. Auch bei eingeschränkter ovarieller Reserve oder reduzierter Eizellqualität kann PRP als individueller Ansatz geprüft werden.

Ob diese Methode in Ihrer persönlichen Situation sinnvoll ist, entscheidet Asst. Prof. Dr. Resmiye Ermis nach sorgfältiger Diagnostik und ausführlicher Beratung.

Vor einer möglichen PRP-Anwendung erfolgt eine umfassende gynäkologische und reproduktionsmedizinische Abklärung. Dabei werden mögliche Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch analysiert und geprüft, ob PRP als ergänzende Maßnahme in Betracht kommt. Chancen, Grenzen und realistische Erwartungen werden offen besprochen.

Am Behandlungstag wird zunächst eine Blutprobe entnommen. Das Blut wird im PRP-System aufbereitet, um plättchenreiches Plasma zu gewinnen. Die anschließende Anwendung erfolgt gezielt entsprechend der individuellen medizinischen Indikation.

Je nach Ausgangssituation kann PRP in die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) oder in die Eierstöcke injiziert werden. Die Anwendung erfolgt präzise und individuell angepasst.

PRP ins Endometrium kann bei Patientinnen mit

  • dünnem Endometrium
  •  wiederholten Embryotransfers bei eingeschränkter Schleimhautqualität

in Betracht gezogen werden.

Mögliche Effekte sind eine verbesserte Durchblutung und Unterstützung der Geweberegeneration. Nicht jede Schleimhaut spricht auf die Behandlung an, die wissenschaftliche Evidenz ist derzeit noch begrenzt.

PRP in die Eierstöcke kann bei Patientinnen mit

  • geringer ovarieller Reserve
  • eingeschränkter Eizellqualität

als individueller Ansatz geprüft werden.

Ziel ist die Verbesserung der ovariellen Mikroumgebung und die mögliche Aktivierung ruhender Follikel. Die Ergebnisse sind individuell unterschiedlich und wissenschaftlich noch nicht abschließend gesichert.

In einigen Kontexten wird PRP marketingorientiert als sogenannter „Shot“ bezeichnet. In unserer Praxis erfolgt die Anwendung ausschließlich nach medizinischer Indikationsstellung, sorgfältiger Diagnostik und ärztlicher Beratung durch Asst. Prof. Dr. Resmiye Ermis.

In der Regel ist keine längere Erholungszeit erforderlich. Leichte Alltagsaktivitäten sind meist zeitnah wieder möglich. Asst. Prof. Dr. Resmiye Ermis informiert Sie individuell darüber, worauf Sie nach der Behandlung achten sollten.

PRP ersetzt keine etablierte Kinderwunschtherapie. Nicht jede Patientin profitiert von der Anwendung, und ein Behandlungserfolg kann nicht garantiert werden. Eine realistische Einschätzung und klare ärztliche Beratung stehen im Vordergrund.

Hymenrekonstruktion:

Eine persönliche Entscheidung.

Hymenrekonstruktion:

Eine persönliche Entscheidung.