Ein sensibler Eingriff nach persönlicher Entscheidung

Hymenrekonstruktion (Hymenoplastik)

Hymenrekonstruktion (Hymenoplastik)

Die Hymenrekonstruktion ist ein kleiner chirurgischer Eingriff an den Schleimhautfalten des Scheideneingangs. Der Eingriff hat keine medizinische Notwendigkeit und erlaubt keine Aussage über Jungfräulichkeit oder sexuelle Erfahrung. Eine Durchführung erfolgt ausschließlich auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin nach umfassender ärztlicher Aufklärung durch Asst. Prof. Dr. Resmiye Ermis.

Kurzer Überblick: Wann kommt eine Hymenrekonstruktion in Frage?

Eine Hymenrekonstruktion kann aus persönlichen, kulturellen oder individuellen Gründen gewünscht werden. Sie erfolgt nicht aus medizinischer Indikation, sondern ausschließlich auf Basis einer freien, informierten Entscheidung der Patientin.

Vor einer möglichen Durchführung erfolgt eine ausführliche ärztliche Beratung durch Asst. Prof. Dr. Resmiye Ermis. Dabei werden anatomische Grundlagen, verbreitete Mythen, mögliche Risiken sowie Alternativen offen und sachlich besprochen.

Vor dem Eingriff findet ein vertrauliches persönliches Gespräch statt. Dabei werden die anatomischen Gegebenheiten erklärt und Erwartungen realistisch eingeordnet. Die Patientin erhält alle relevanten Informationen, um eine selbstbestimmte Entscheidung treffen zu können.

Der Eingriff wird in der Regel ambulant durchgeführt. Asst. Prof. Dr. Resmiye Ermis rekonstruiert die vorhandenen Schleimhautfalten des Hymens mit feinen Nähten. Der Eingriff ist kurz und erfolgt unter schonenden Bedingungen.

Die Hymenoplastik erfolgt durch einen chirurgischen Eingriff an den Schleimhautanteilen des Scheideneingangs. Dabei wird keine ursprüngliche anatomische Struktur „wiederhergestellt“, sondern eine Rekonstruktion der Schleimhautfalten vorgenommen.

Nach dem Eingriff ist eine kurze Schonzeit empfohlen. Asst. Prof. Dr. Resmiye Ermis informiert Sie individuell über Verhalten, Hygiene und mögliche Einschränkungen während der Heilungsphase.

  • Nicht alle Frauen bluten beim ersten Geschlechtsverkehr.
  • Ein Hymen kann auch ohne sexuellen Kontakt verletzt sein.
  • Ein intaktes Hymen ist kein Beweis für Jungfräulichkeit oder sexuelle Erfahrung.

Der Eingriff hat keine medizinische Aussagekraft und ersetzt keine gesellschaftlichen oder kulturellen Erwartungen. Eine Durchführung erfolgt ausschließlich nach umfassender Aufklärung und auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin.