Welche Hinweise finden sich möglicherweise in der Krankheitsgeschichte, der Anamnese? Hier setzt Dr. Resmiye Ermis an. Bei der nachfolgenden vaginalen und rektalen Untersuchung werden etwaige Störungen der Reflexe und Inkontinenz aufgedeckt. Und eine Blasenspiegelung, die sogenannte Zystoskopie, bringt Klarheit darüber, welche Organe betroffen sind.
Führt ein Beckenbodentraining nicht zum Erfolg oder reicht das allein nicht aus, ist eine Operation angeraten. Dr. Resmiye Ermis operiert minimal-invasiv und nach Möglichkeit immer Gebärmutter-erhaltend. Dabei bieten sich die Behandlung nach Dubuisson, die CESA- und die VASA-Operationsmethode an.
Bei der besonders komplikationsfreien Beckenbodensenkungs-Operation nach Dubuisson werden Gebärmutter, Gebärmutterhals und/oder Scheide seitlich im Becken fixiert. Ist die Beckenbodensenkung bereits fortgeschritten, bietet sich die CESA-Methode an, denn trotz Senkung kann hierbei die Gebärmutter belassen und gleichzeitig eine Inkontinenz mit behandelt werden. Ist die Gebärmutter bereits entfernt, verspricht die VASA-Methode den Erfolg. Denn dabei werden vor allem die schwachen Bandstrukturen, die zur Senkung der Scheide geführt haben, gestärkt.
Falls zusätzlich eine Scheidensenkung vorliegt, wird diese bei Einsatz der CESA- oder VASA-Methode ebenfalls minimal-invasiv behoben. Im Vergleich zu herkömmlichen Behandlungen wird die Scheide dabei nicht geöffnet. Die Senkung wird vom Bauchraum aus behoben, was diesen schonenden Eingriff insgesamt zusätzlich vereinfacht und eine schnelle Heilung begünstigt.