Audere est facere. Es zu wagen, ist es zu tun.

Kinderwunsch

Beim unerfüllten Kinderwunsch bieten wir alle operativen Abklärungen zur Durchlässigkeit und Funktion der Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke. Die Sterilitätsdiagnostik besteht heute meistens in der Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie), teilweise mit Schleimhautprobe-Entnahme und anschließender Bauchspiegelung (Laparoskopie). Bei einer Bauchspiegelung wird unter Narkose die Optik (Laparoskop) durch einen kleinen Schnitt unterhalb des Nabels in den Bauchraum eingeführt.

So kann der Arzt die Bauchhöhle und die Organe beurteilen und gegebenenfalls Gewebeproben nehmen oder operative Korrekturen vornehmen.

Häufige Ursachen für Sterilität sind Endometriosen oder Verwachsungen oder Verklebungen der Eileiter. Diese Befunde können sehr häufig über Bauchspiegelung dann auch gleichzeitig operiert und somit behandelt werden.

Ebenfalls könen Veränderungen in der Gebärmutterhöhle zur Sterilität führen.

Z.B: Septum (Trennwand), Myom, Polyp oder Verwachsungen. Mittels Gebärmutterspiegelung und gegebenfalls unter simultaner Bauchpiegelung können viele der zur Steriltätsursachen behoben werden.

 

 

Myome bei Infertilität  (unerfüllter KInderwunsch)

5-10% der Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch haben Myome. in 1 bis 4 % der Fälle werden die Myome als alleinige Ursache angesehen. Vor allem submuköse (unter der Gebärmutterschleimhaut liegende) Myome und intramurale  Myome (in der Gebärmutterwand) ab 2,85 cm Durchmesser können der Grund für eine Infertilitä sein. (Gynäkologe 2014, 47:26-30)